Der Gasoxamat – Standardgrößen (incl. Rothenberger-Brenner und Multigas-Kartusche)

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(2 Kundenrezensionen)

Der neue gasbeheizte Oxamat (incl. Rothenberger-Brenner und Multigas-Kartusche)

Lieferumfang:
Gas-Oxamat inkl. Tablettenspender f. Tabletten mit 18 mm Durchmesser, Gasbrenner incl. 1 Multi-Gaskartusche
und Klarsichtdeckel (Mindestlänge für Deckel: 50 cm)
(zum Betrieb des Lüfters ist extra noch ein Modellbau-Akku mit Ladegeräte dabei)

zum Gasoxamaten (Sondergrößen)

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Artikelnummer: 600 Kategorien: ,

Beschreibung

Vorteile des Gasoxamaten (Neu jetzt mit Rothenberger-Brenner und Multigas-Kartusche):

  • Heizung mit Kartuschenbrenner oder großem Gasbrenner, es werden keine schweren Fahrzeugbatterien benötigt
  • oben aufgesetzter Tab Spender für 35 Stück Oxalsäure-Tabs mit 18 mm Durchmesser (es sollten nur reine Oxalsäure-Tabs mit 99,6 % verwendet werden)
  • Temperatursensor im Verdampferkännchen, sowie digitale Temperaturanzeige am Bedienpanel
  • komplett geschlossenes System, da das Gerät bei der Neubestückung nicht geöffnet werden muss
  • kurze Behandlungszeiten, pro Stunde kann man ca. 20 Völker bedampfen
  • mit einer Gaskartusche von 600 ml sind je nach Umgebungstemperatur ca. 60 Bedampfungen (Brenndauer ca. 140 min) möglich. Bedampfungen sind jetzt auch bei niederen Temperatuen möglich durch die Verwendung von Multigas-Kartuschen. Man kann aber auch einen großen Gasbrenner mit großer Propangasflasche verwenden, wenn man sehr  viele Völker bedampfen will.
  • bei Winterbehandlungen steigt die Temperatur durch innenliegende zusätzliche Heizflächen um ca. 15°C, es wird unter der Haube bis zu 30 °C warm und die Bienen lockern sich von der Wintertraube, somit kommen die Oxalsäure-Kristalle in das Haarkleid aller Bienen
  • höchster Wirkungsgrad bei optimaler Sicherheit für den Anwender
  • fein verdampfte Oxalsäure ist hoch wirksam gegen die Varroa, sie muss nur mit dem geeigneten Gerät an das Haarkleid der Bienen herangebracht werden. Der Gasoxamat macht das hervorragend in kurzer Zeit, völlig ohne Nebenwirkungen und komplett unabhängig von der Außentemperatur
  • Oxalsäure wird bei den Behandlungen von den Bienen nicht aufgenommen, diese werden daher gesundheitlich auch nicht beeinträchtigt
  • die feinen Oxalsäure-Kristalle gelangen bei der Verdampfung mit dem Oxamat nur bis an das Haarkleid der Bienen und werden von diesen entfernt
  • den Milben wird durch den Osmose-Effekt an den Haftlappen die Feuchtigkeit entzogen. Der Osmose-Effekt ist ein rein physikalischer Effekt (mechanische Wirkung)

(Im Lieferumfang sind außerdem noch die Batterien mit Ladegerät für den Lüfter enthalten)

Da es sich bei dem Gasbrenner um ein Verschleißprodukt handelt, kann hierfür leider keine Garantie gewährt werden!

Kurzanleitung Gas Oxamat

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So wird´s gemacht

Der Oxamat wird auf den Klarsicht-Deckel gesteckt. Die Form des Deckels teilt den gebildeten Hohlraum in 2 Teile. Durch den Klarsichtdeckel kommen keine Bienen in das Rohrsystem und es kann weiter  die Verdampfung vom Imker sehr gut beobachtet werden. Durch die günstige Formgebung der Klarsichthaube werden die Oxalsäuredämpfe in der Zirkulation nicht behindert. Ca. 1 min nach dem Start beginnt die Verdampfung und die Oxalsäuredämpfe zirkulieren im Kreislauf durch die Wabengassen . Durch die weitere Umwälzung filtern die Bienen die restlichen Dämpfe in kurzer Zeit aus der Stockluft.

Die Verdampfungszeit ist so eingestellt, dass sich die Heizung, nachdem alles verdampft ist, von selbst abschaltet.
Wird Oxalsäure auf 157°C erhitzt, zerfällt zuerst der Wasseranteil, bei 189°C zerfällt das Hydrat in Sauerstoff, Kohlenstoffmonoxid und Wasser. Beim Oxamat wird die Oxalsäure jedoch nicht überhitzt, was mitunter den hervorragenden Wirkungsgrad von beinahe 100% erklärt.
Bei richtiger Anwendung sind die Oxalsäuredämpfe mit diesem geschlossenen System sehr gut unter Kontrolle zu halten. Es wird pro Behandlung auch nur 0,5 bis 1 Gramm verdampft und alles kommt durch die Umluft  in das Haarkleid der Bienen. Mittlerweile wurden mit diesen Geräten ca. 100.000 Behandlungen an Bienenvölkern durchgeführt, mit bestem Erfolg und ohne Schaden für Imker und Bienen.

Wurde bereits im Herbst des Vorjahres, nachdem die Völker brutlos waren, mit dem Oxamat bedampft, sind bis Ende August keine Behandlungen nötig. Durch die sehr gute Wirkung werden fast alle Milben getötet, so dass bis dahin die Schadensschwelle nicht erreicht wird.

Brechen jedoch im näheren Umfeld Völker an der Varroa zusammen, muss auch schon früher der Oxamat aufgelegt werden. Durch Reinvasion können pro Tag viele 100 Milben ins Volk getragen werden. Auch ein vorher gesundes Volk ist dann nach 14 Tagen mit eini-gen Tausend Milben belastet, so dass es anschließend an der Varroa stirbt und vorher auch noch andere Völker ansteckt.
Verdampfte Oxalsäure wirkt knapp eine Woche auf die Varroen ein, alle in dieser Zeit mit den Bienen schlüpfenden Varroen werden getötet. Wenn gleich danach nochmals behandelt wird, kann eine erneute Infektion der Brut mit Milben verhindert werden.

Im August sollte bei den Wirtschaftsvölkern eine Blockbehandlung 3 x im Abstand von ca. 4 Tagen durchgeführt werden. Fallen nach 48 Stunden weniger als 20 Varroen ab, ist bis zum 10. September keine weitere Behandlung nötig.

In der zweiten Septemberwoche sind alle Völker mit dem Oxamat zu bedampfen. Weitere Behandlungen sind von der Wetterlage abhängig. Bei längeren Schönwetterperioden im September, Oktober und auch noch November fliegen die Bienen täglich noch viele Stunden aus und damit wird die Reinvasion von Varroen gefördert. Nach 10 Tagen schönem Wetter ist daher der Oxamat bei den stärksten Völkern zur Kontrolle aufzulegen. Fallen dann nach einer Behandlung innerhalb von 2 Tagen mehr als 200 Milben ab, dann müssen auch alle anderen Völker eines Standes behandelt werden. Nach schlechtem Wetter und wenig Bienenflug sind keine Aktionen nötig.

Wie die langjährige Erfahrung zeigt, ist die letzte Bedampfung im November oder Dezember zu machen. Die Völker sind dann überwiegend brutfrei, daher werden alle Varroen vom Oxalsäurestaub erreicht, bei höchstem Wirkungsgrad überleben die ansitzenden Varroen die Behandlung nicht. Die Völker sind weitgehend frei von der Varroa und gehen stark und gesund über den Winter.

Wird der Oxamat wie beschrieben eingesetzt, ist keine weitere mechanische oder chemische Behandlungsmethode nötig, die Völker würden nur unnötig belastet.

Oxalsäurebedampfung mit dem Oxamat schadet weder Brut noch Bienen, auch Mehrfachbedampfungen nicht. Temperatur und Luftfeuchte beeinträchtigen den Wirkungsgrad nicht.

Für Verschleißteile, wie z. B. Temperatursensoren, Lampen oder Batterien können wir keine Gewährleistung geben.

Beim Patent und Markenamt angemeldet

 

Tipps zur Oxalsäure

Die Oxalsäure, auch Kleesäure genannt, gehört zu der Gruppe der Dicarbonsäuren. Sie bildet farb- und geruchlose prismatische Kristalle, die in Wasser und Ethanol gut löslich sind.
Beim vorsichtigen Erhitzen auf 157 °C erhält man kristallwasserfreie Oxalsäure. Bei Temperaturen bis 189°C submiliert der restliche wasserfreie Teil der Oxalsäure.
Über 189°C zerfällt Oxalsäure in Sauerstoff, Kohlenstoffmonoxid und Wasser.
Die technische Qualität mit einem Gehalt von 99,6% ist für die Behandlungen sehr gut geignet. Oxalsäure liegt in Form prismatischer Kristalle vor. Sie ist geruch- und farblos und ist sehr gut wasserlöslich.

Chemische Formel: C2H2 O4 .2H2O
Synonym: Kleesäure
CAS-Nr. 6153-56-6
EINECS-Nr. 2056343

Physikalisch/chemische Eigenschaften:
Mol.-Gewicht 126,1 g/mol.
Schmelzpunkt 101,5 °C
Löslichkeit in H2O/20 °C 100 g/l
Löslichkeit in H2O/80 °C 850 g/l

Spezifikation:
Gehalt min. 99,6 %
Sulfat <100ppm
Kalzium <1ppm
Eisen <2ppm
Blei <1ppm
Natrium <1ppm
Zink <1ppm
Silicium <1ppm
Glühverlust bei 80 °C <100 ppm

Lose, kristalline Oxalsäure lässt sich problemlos zu festen Presslingen verarbeiten.

Hinweise zum Gebrauch

Merkblatt für die Anwendung des Oxamat

Oxalsäure mit Oxamat im geschlossenen Kreislauf verdampfen.

Wichtige Infos:
Wurde bereits im Herbst des Vorjahres, nachdem die Völker brutlos waren, mit dem Oxamat bedampft, sind bis Ende August keine Behandlungen nötig. Durch die sehr gute Wirkung werden fast alle Milben getötet, so dass bis dahin die Schadensschwelle nicht erreicht wird.

Brechen jedoch im näheren Umfeld Völker an der Varroa zusammen, muss auch schon früher der Oxamat aufgelegt werden. Durch Reinvasion können pro Tag viele 100 Milben ins Volk getragen werden. Auch ein vorher gesundes Volk ist dann nach 14 Tagen mit eini-gen Tausend Milben belastet, so dass es anschließend an der Varroa stirbt und vorher auch noch andere Völker ansteckt.
Verdampfte Oxalsäure wirkt knapp eine Woche auf die Varroen ein, alle in dieser Zeit mit den Bienen schlüpfenden Varroen werden getötet. Wenn gleich danach nochmals behandelt wird, kann eine erneute Infektion der Brut mit Milben verhindert werden.

Ist keine Reinvasion zu beobachten, dann sollte bei den stärksten Wirtschaftsvölkern im August eine Kontrollverdampfung durchgeführt werden. Fallen nach 48 Stunden weni-ger als 20 Varroen ab, ist bis zum 10. September keine weitere Behandlung nötig.

In der zweiten Septemberwoche sind alle Völker mit dem Oxamat zu bedampfen. Weitere Behandlungen sind von der Wetterlage abhängig. Bei längeren Schönwetterperioden im September, Oktober und auch noch November fliegen die Bienen täglich noch viele Stunden aus und damit wird die Reinvasion von Varroen gefördert. Nach 10 Tagen schönem Wetter ist daher der Oxamat bei den stärksten Völkern zur Kontrolle aufzulegen. Fallen dann nach einer Behandlung innerhalb von 2 Tagen mehr als 200 Milben ab, dann müssen auch alle anderen Völker eines Standes behandelt werden. Nach schlechtem Wetter und wenig Bienenflug sind keine Aktionen nötig.

Wie die langjährige Erfahrung zeigt, ist die letzte Bedampfung im November oder Dezember zu machen. Die Völker sind dann überwiegend brutfrei, daher werden alle Varroen vom Oxalsäurestaub erreicht, bei höchstem Wirkungsgrad überleben die ansitzenden Varroen die Behandlung nicht. Die Völker sind weitgehend frei von der Varroa und gehen stark und gesund über den Winter.

Wird der Oxamat wie beschrieben eingesetzt, ist keine weitere mechanische oder chemische Behandlungsmethode nötig, die Völker würden nur unnötig belastet.

Oxalsäurebedampfung mit dem Oxamat schadet weder Brut noch Bienen, auch Mehrfachbedampfungen nicht. Temperatur und Luftfeuchte beeinträchtigen den Wirkungsgrad nicht.

2 Bewertungen für Der Gasoxamat – Standardgrößen (incl. Rothenberger-Brenner und Multigas-Kartusche)

  1. Avatar

    Imker Hans

    Heute war bei meinem Bienenstand die Premiere der Anwendung des Gasoxamaten mit 5 Völkern. Der Gasoxamat lies sich schnell und sicher bedienen, die Bienenvölker kaum merklich gestört, und blieben sowohl während, als auch nach der Behandlung ruhig. Alles verlief zu meiner besten Zufriedenheit. Ein großes Dankeschön für diese großartige Erfindung! Denn mit diesem Gerät lassen sich auch Jungvölker oder Völker während der totalen Brutentnahme problemlos behandeln, was vorher mit ApiLifeVar nicht möglich war.

  2. Avatar

    Thomas Donner

    Hatte vorher den Gasomat mit Batterie war von diesem schon 1000% überzeugt was die Carrier betrifft , jetzt den Gasomat er ist unschlagbar in der Zeit der Anwendung ,arbeite zusätzlich mit Mikroorganismen. An meinen 18 Völkern , mein Fazit beides kombiniert ist eine ideale lösung zurvarroen Bekämpfung , zum einen schonender Behandlung das bien nichts ausmacht und kein Toten Fall auch nicht bei hohen Temperaturen sowie sehr niedrigen , und dann noch die Mikros die unsere bienen soweit stärken das Varroa ihnen nicht schadet faszinierend , mache diese Kombination schon seit 7 Jahren
    Imkerliche Grüße
    T.Donner / Imkerei Apiphilia
    München

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